Kompaktkamera oder Spiegelreflexkamera?

Autor: Friedrich
6. September 2011

Lieber den kompakten Mini-Fotoapparat erwerben oder die große Profikamera, von der alle reden? Kann man als Laie überhaupt mit einer guten Kamera umgehen? Was können die kleinen Kameras inzwischen?

Kompaktkameras sind vor allem eines: praktisch. Sie sind klein und leicht und können so überall einfach mitgenommen werden. Die neuesten Modelle passen sogar in die Hosentasche. Die Bedienung ist sehr benutzerfreundlich, man kann meistens an den Bildern schon ablesen, für welche Funktion welcher Modus steht, und der Automatikmodus regelt das Bild von ganz allein. Anvisiert und scharf gestellt wird ohne Zutun des Nutzers, und schon ist das klare Bild da.

Spiegelreflexkameras hingegen haben zahlreiche Regler und Knöpfe, die Ahnungslose oft überfordern. Zwar kann man in aller Regel bei den Apparaten ebenso auf eine Automatikfunktion zurückgreifen. Doch die richtig guten Bilder, von denen man so beeindruckt wird, wenn man sie sieht, mit viel Tiefenschärfe und kontrastreichen Farbtönen, sind in den seltensten Fällen mit Automatikmodus geschossen worden. Denn so gut die Kamera auch sein mag: Es liegt auch am User, und ein professioneller Fotograf schafft es auch, mit einer billigen und weniger guten Kamera ein grandioses Bild zu schießen – durch passende Motivwahl, richtigen Fokus und schöne Bildkomposition.

Ein weiterer Vorteil, den die Spiegelreflexkamera gegenüber der Kompaktkamera aufweist, ist die große Flexibilität. Wechselbare Objektive beispielsweise hat eine normale Kompaktkamera nicht. Des Weiteren haben diese Fotoapparate grundsätzlich bessere Sensoren und Linsen, wodurch die Bildqualität besonders bei schwierigen Lichtverhältnissen weniger rauschend ausfällt. Im Prinzip ist es also reine Geschmackssache, für welche Variante man sich entscheidet. Hauptsache, die Erinnerungen können fotografisch festgehalten werden!




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